Ihr CDU-Abgeordneter im Europäischen Parlament
für die Region Hannover und die Landkreise Diepholz, Hameln-Pyrmont, Nienburg und Schaumburg
Laatzen (fs). Am Sonntag, dem 22. Februar 2008, traf sich die Laatzener CDU zum Familienbrunch mit Mitgliederehrung im Restaurant Stableford auf dem Gelände des Golfplatzes in Gleidingen. Im Rahmen der Veranstaltung ehrte die CDU ihre längjährigen Mitglieder Siegfried Zache und Matthias Greven für 30-jährige Parteizugehörigkeit sowie Siegfried Kalwellis für 25-jährige CDU-Mitgliedschaft.
In seiner Begrüßungsrede blickte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Christoph Dreyer zurück in das Jahr 1978, in dem Siegfried Zache und Matthias Greven in die CDU eintraten. Deutschland schied gegen Österreich in der zweiten Runde der Fußballweltmeisterschaft in Argentinien aus, die Deutsche Handballnationalmannschaft wurde in Dänemark zum 2. Mal nach 1938 Handballweltmeister und die CDU gewann mit Ministerpräsident Ernst Albrecht die Landtagswahl in Niedersachsen mit absoluter Mehrheit. So wie die Geehrten hätten sich damals viele für die CDU engagiert und damit den großartigen Wahlerfolg erst ermöglicht. "Es waren gute Zeiten für die CDU und Niedersachsen!", erklärte Dreyer.
Im Anschluss berichtete die heimische CDU-Abgeordnete und stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Maria Flachsbarth über die Anstrengungen der Bundesregierung zur Bewältigung der weltweiten Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Maria Flachsbarth wies dabei besonders auf die wichtige Rolle von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf nationaler und internationaler Ebene hin. In diesen schwierigen Zeiten müsse die Regierung auch weiterhin zum Wohle Deutschlands konstruktiv zusammenarbeiten, obwohl sie sich nach der Bundestagswahl eine andere CDU-geführte Regierungsmehrheit wünsche.
Nach dem Essen stellte sich der frisch nominierte CDU-Europakandidat Burkhard Balz vor. Der 39-jährige Abteilungsdirektor und stellvertretende Bezirksvorsitzende der CDU Hannover lobte ebenfalls die gute Arbeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich an diesem Sonntag angesichts der anhaltenden Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise mit den anderen Staats- und Regierungschefs der europäischen G20-Nationen auf eine schärfere Kontrolle und mehr Transparenz der Finanzmärkte verständigte. Es sei gut, alle Finanzmärkte, Finanzprodukte und Marktteilnehmer, auch Hedgefonds und Ratingagenturen, einer Aufsicht und Regulierung zu unterstellen, sagte der gelernte Bankkaufmann und Volljurist Balz, der seinen Schwerpunkt im Wahlkampf auf die Wirtschafts- und Währungspolitik setzt.
Europa werde immer wichtiger als Garant für wirtschaftliche und politische Stabilität. Deutschland habe seine Position als Exportweltmeister nicht zuletzt dem Prozess der europäischen Einigung zu verdanken, erklärte Balz. Mit der Erweiterung sei in den Beitrittsstaaten das Pro-Kopf-Einkommen zwischen 1999 und 2008 von 40 auf 52 Prozent des Durchschnitts der alten EU-Länder gestiegen und die Wirtschaft von 2004 bis 2008 um 5,5 Prozent gewachsen, wodurch sich auch die Nachfrage nach deutschen Produkten erhöhte. Allein zwischen 2003 und 2007 habe sich das deutsche Exportvolumen um fast 50 Prozent von 68 Milliarden auf rund 98 Milliarden Euro vergrößert.
Nach der Erweiterung um zehn neue Mitgliedsstaaten 2004 und der Aufnahme Bulgariens und Rumäniens 2007 brauche die Europäische Union (EU) nun aber eine Pause. Zunächst müsse der Vertrag von Lissabon nach dem Referendum in Irland zügig in Kraft treten und die vertraglichen Änderungen ihre Wirkung entfalten, damit die EU handlungsfähig bleibe und das demokratische Defizit der EU durch die Stärkung der Rechte der Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlaments verringert werde. Ebenso wichtig sei es auf europäischer Ebene unnötige Bürokratie abzubauen, insbesondere bei der Vergabe von Fördermitteln, ergänzte Balz.
*Nienburg. *Wenige Wochen nach der Amtseinführung des Nienburger Landrates, Detlef...
*Hannover.* Im Rahmen eines Empfangs auf dem EXPO-Gelände in Hannover...
Am 06.02.2012 15:00 - Brüssel, Europäisches Parlament
Am 07.02.2012 10:30 - Brüssel, Europäisches Parlament
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