Europaabgeordneter Burkhard Balz und Bundestagsabgeordneter Henning Otte bei Baker Hughes

Beeindruckt von der Innovationskraft und dem Wachstum der Firma Baker Hughes zeigte sich der Europaabgeordnete Burkhard Balz (EVP), als er zusammen mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Henning Otte (CDU) die Firma Baker Hughes in Celle besuchte. Herman Rathkamp als Geschäftsführer und Dr.-Ing Joachim Oppelt als Leiter der externen Programme gaben einen Überblick von den Anfängen als Werkzeughersteller am heutigen Standort mit 7 Mitarbeitern bis hin zum hochspezialisierten Unternehmen von 1.200 Mitarbeitern heute.

„Hier geschehen ständig Innovationen, die nicht nur den Standort stärken, sondern auch für die Gewinnung regenerativer Energie entscheidend sein werden“, kommentierte Balz die aktuelle Forschung zur Geothermie.

Hintergrund sind die Bestrebungen von Baker Hughes, hier ein weltweites Zentrum für Geothermie zu etablieren. In diesem Zusammenhang wird auch im Bereich Hochtemperaturtechnologie gearbeitet, um die Elektronik in den Bohrköpfen temperaturresistent zu machen.

Das Unternehmen arbeitet dabei eng mit der Niedersächsischen Technischen Hochschule und anderen führenden Forschungseinrichtungen zusammen. Auch fließen in erheblichem Maße Fördergelder des Bundesumweltministeriums und des Landes Niedersachsen in verschiedene Projekte. Unter anderem soll ein einzigartiger Bohrsimulator angeschafft werden. Ziel ist die Kostensenkung bei der Bohrtechnologie und die Werkstoffforschung sowie Neuerungen bei technischen Systemen. Zur Zeit sind mit diesen Aufgaben 32 Doktoranden beschäftigt.

Besonders positiv sahen die beiden Abgeordneten die hohe Zahl von 60 Auszubildenden. „Baker Hughes sorgt selbst für die Fachkräfte für morgen. Zugleich wird Jugendlichen in vorbildlicher Weise eine Chance geboten“, so Henning Otte.

Als Resümee waren sich Burkhard Balz und Henning Otte einig, dass die Politik auch weiterhin alles dafür tun müsse, um zukunftsträchtige Technologien in Deutschland zu fördern und zu halten. „In Celle haben wir dafür gute Voraussetzungen mit der Kompetenz für Tiefenbohrungen und dem Gebo-Forschungsverbund. Die Entwicklung Celles zum Geothermie-Zentrum wäre für die Region ein großer Erfolg“, so Balz und Otte in einem gemeinsamen Statement.

 

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